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Ein zukunftssicheres, automatisiertes Cloud-Rechenzentrum für Helvetia

Netcentric arbeitete mit der führenden globalen Versicherungsgruppe beim Umbau ihres Rechenzentrums zusammen, um die Grundlage für ein dynamisches, kundenzentriertes Kundenerlebnis zu schaffen. Das neue, automatisierte Cloud-Rechenzentrum senkt Helvetias Kosten und macht den Versicherer unabhängiger von Drittanbietern. Zudem ist er auch besser aufgestellt im Hinblick auf zukünftige Herausforderungen im Zusammenhang mit Big Data.

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Herausforderung

Netcentric wurde hinzugezogen, um die führende Schweizer Versicherungsgruppe Helvetia bei der Restrukturierung ihres Rechenzentrums und dessen Verlagerung in die Cloud zu unterstützen. Denn die Legacy-Infrastruktur von Helvetia bot nicht die gewünschte Flexibilität und Skalierbarkeit, um den aktuellen Datenbedarf zu decken und die steigenden Anforderungen an das Datenmanagement in der Zukunft zu erfüllen. Vor dieser Transformation war die Erstellung eines Servers kostspielig und zeitintensiv. Helvetia war bei Änderungen, wie z. B. dem Einrichten eines neuen Hosts, stark auf die Infrastrukturabteilung angewiesen. Das war kostspielig und bedeutete, dass es lange dauerte, bis Änderungen beim Hosting wirksam wurden. 

 

Ziel des Projekts war es, die Infrastruktur von Helvetia zu erneuern, sie mit automatisierten Funktionen auszustatten und sie sowohl zuverlässiger als auch zukunftssicher zu machen. Netcentric entwickelte gemeinsam mit Helvetia eine neue Plattform und führte eine vollständige Datenmigration durch, um alle Elemente, Inhalte und Informationen auf die neue, in der Cloud gehostete Plattform zu übertragen. Entscheidend war, dass das Projekt innerhalb eines begrenzten Zeitrahmens von 8-9 Monaten abgeschlossen werden musste.


Herangehensweise

Das Projekt begann mit einem dreitägigen Workshop, in dem sich die Experten von Netcentric und die Projektmanager von Helvetia über die entscheidenden Anforderungen an die neue Infrastruktur austauschen konnten. Zu diesem Zweck sammelte das Netcentric-Team Informationen über die bestehende Infrastruktur und die aktuelle Plattform, denn es war wichtig, die wesentlichen Probleme des Kunden zu verstehen. Darüber hinaus konnte die Verwaltung des Domain Name Systems (DNS) mit der neuen Plattform optimiert werden. Während des Workshops erstellten die beiden Teams auch den Projektplan für den Übergang zur neuen Lösung, legten wichtige Meilensteine fest und definierten, wie ein erfolgreicher Abschluss des Projekts für Helvetia aussehen würde.

Wir entschieden uns für ein CloudFormation-Framework, das an den Code von Helvetia angepasst werden sollte. Unser zentraler Ansatz war es, ein Framework zu bauen, bei dem Änderungen so weit wie möglich vermieden wurden, das unserem Kunden jedoch die nötige Flexibilität bot. Für Helvetia war es sehr wichtig, dass die DNS-Verwaltung innerhalb eines einzigen Kontos erfolgen sollte, woraufhin Netcentric eine völlig neue Prototyp-Lösung für dieses Projekt ausarbeitete. Darüber hinaus war ein wichtiges Projektziel, Server mit hoher Geschwindigkeit aufbauen und einfach konfigurieren zu können, um den Code innerhalb der Cloud anpassen zu können.


Umsetzung

Bei der Zusammenarbeit an diesem Projekt arbeiteten die beiden Teams mit der Scrum-Methodik. Für die Softwareentwicklung kam das flexible Kanban-Modell zum Einsatz, bei dem nur das bearbeitet wird, was dem Kunden einen Mehrwert bringt, und zwar mit einer Just-in-Time-Strategie. Der Fortschritt bei der Erreichung der Ziele wurde mit täglichen Sprints und JIRA verfolgt. Die beiden Teams arbeiteten remote über Slack und regelmäßige Check-Ins zusammen, um alle Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen und die Erwartungen während des gesamten Entwicklungsprozesses zu steuern. Der Workshop zu Beginn des Projekts legte den Grundstein für eine positive Arbeitsbeziehung, die es ermöglichte, Synergien herzustellen und Hindernisse effizient zu überwinden. Schulungen für das Helvetia-Team wurden in den Implementierungsprozess integriert, so dass alle Beteiligten in der Lage waren, das neue Framework zu nutzen und zu beherrschen.


Implementierung

Innerhalb des 8-monatigen Projektzeitraums gab es zwei große Implementierungsphasen: die Vorbereitung der Plattform sowie die Sicherung zusammen mit der Migration. Ein wichtiger Meilenstein war die Inbetriebnahme der Entwicklungsumgebungen und IP-Bereiche, die es uns ermöglichten, den Code auszuführen. Daraufhin konnten die DNS-, Firewall- und Ansible-Anforderungen eingerichtet werden. Ein weiterer Meilenstein war es, für die Möglichkeit zu sorgen, Code innerhalb der bereits bestehenden Frames und Infrastruktur auszuführen. Danach wurde das Backup-, Anmelde- und Überwachungskonzept etabliert und die Umgebung ausgebessert. Im Anschluss daran erstellte Netcentric die vier verschiedenen Staging-Umgebungen mit weiteren Hosts, die das Zentrum des neuen Frameworks von Helvetia bilden sollten und machte diese Umgebungen für alle zugänglich. Nachdem die Infrastruktur in Betrieb war, konnten die gesamten Daten in die neue Cloud-Lösung übertragen werden. Schließlich mussten alle Änderungen in das ursprüngliche Framework eingefügt und die neue Lösung mit AEM integriert werden.


Ergebnisse & Vorteile

Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist eine neue, automatisierte Cloud-Infrastruktur, die in kürzester Zeit und ohne Rückschläge bereitgestellt wurde. Diese neue Plattform bringt mehrere entscheidende Vorteile für Helvetia mit sich. Erstens verfügt der Versicherer jetzt über eine komplett unabhängige Infrastruktur und ist bei einem Wechsel des Hostings nicht mehr von Drittanbietern abhängig. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Infrastruktur nach Bedarf auszubauen und zu verschlanken. Das spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch die Kosten für den Betrieb der Architektur. Dies steht im Gegensatz zur vorherigen Lösung, bei der ein Feature nicht unabhängig entwickelt und in anderen Hosting-Umgebungen implementiert werden konnte. 

 

Darüber hinaus ist das neue System zuverlässiger als die bisherige Infrastruktur und verfügt über eine ausgefeiltere Backup-Funktionalität. Die Automatisierungsfunktionen der neuen Lösung bedeuten auch, dass Instanzen während der Nacht oder in Zeiten geringer Nutzung automatisch heruntergefahren werden können, um Infrastrukturkosten zu senken. Die neue Lösung ist insofern zukunftsweisend, als Helvetia nun über das Wissen, die Werkzeuge und die Dokumentation verfügt, um die Infrastruktur in Zukunft entsprechend den sich ändernden Anforderungen zu erweitern und anzupassen. 

 

Die Lieferung dieser erfolgreichen Lösung in einem kurzen Zeitrahmen war nur dank einer engen und vertrauensvollen Partnerschaft zwischen Helvetia und Netcentric möglich. Wir von Netcentric sind stolz darauf, mit unserer Expertise eine Lösung geschaffen zu haben, die Helvetias Position als zukunftsorientierter Versicherungsanbieter festigt. Das Versicherungsunternehmen verfügt nun über eine hochmoderne Cloud-Datenmanagement-Infrastruktur, die es dabei unterstützt, die Zukunft der digitalen Erfahrung zu meistern. 

 

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